Die letzten Tagen in Neuseeland liegen hinter mir. Morgen geht es ganz früh mit dem Flieger von Christchurch nach Melbourne und weiter nach Adelaide, wo ich meine Australienreise starte. Damit endet die erste Station meiner Weltreise 2023. Die letzten Tage habe ich in Tekapo, Timaru und Christchurch verbracht.
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Blick auf Lake Tekapo (rechts) und Lake Alexandrina
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In Tekapo bin ich bei leichtem Nieselregen, der später zu einem starken Schauer wurde, am See entlang und auf den Mount John gestiegen. Leider war die Aussicht durch die Regenwolken begrenzt, aber die habe ich dann am nächsten Tag bei Sonnenschein genießen können. Da bin ich dann mit dem Camper auf den Berg. Von dort aus hat meinen einen 360 Grad Blick, kann den Lake Tekapo, Lake Alexandrina, den Ort Tekapo und die Berge sehen. Absolut lohnenswert.
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Church of the good shepherd in Tekapo
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Timaru liegt an der Ostküste, wo ich auf dem Campingplatz Wäsche gewaschen und den Rucksack gepackt habe. Vorher bin ich in der Caroline Bay noch mal ins Meer gesprungen und habe bei den Pinguinen vorbeigeschaut, die an einer Stelle brüten. Allerdings habe ich keine gesehen. Dieses Mal habe ich mich aber auch nicht bei Dämmerung hingestellt und gewartet.
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Caroline Bay in Timaru
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Caroline Bay Timaru
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Spuren vom Erdbeben 2011 in Christchurch noch sichtbar
In Christchurch habe ich dann den Campervan abgegeben und bin in ein Appartementhaus mitten in der Stadt. Diese habe ich bei einer kleinen Stadtrundfahrt mit der historischen Tram und zu Fuß erkundet. Das Erdbeben 2011 hat die Stadt vollkommen verändert. Zwar sind "nur" zwei Häuser eingestürzt, aber so viele beschädigt, dass ein Abriss und Neubau "günstiger" kommt, als die Sicherung und Sanierung. So hat es die Stadtführerin erzählt.
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Baugrube und Glasneubau
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Daher gibt es viele Lücken im Stadtbild, wo der Abriss schon erfolgte. Alte Betonbauten stehen neben neuen Glasgebäuden. Christchurch baut sich neu auf, nach Worten der Stadtführerin soll es die erdbebensicherste Stadt auf der Welt werden. Unter anderem werde kein Gebäude heute höher als 20,40 Meter gebaut.
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Neubau aus Glas, davor die historische Tram in Christchurch.
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Ein Museum - Quake City - informiert über die Erdbeben vom Februar 2011 und September 2010, erzählt die Geschichten der Christchurcher. Auch die Kirche am Cathedral Square war eingestürzt und wird derzeit wieder aufgebaut.
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Christchurch Chathedral
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Wie in Dunedin findet man auch in Christchurch sehr viel Street Art an den Gebäuden und es gibt mit dem Riversidemarket eine Markthalle, in der man ganz viel leckeres Essen kaufen kann. Den Botanischen Garten habe ich nur kurz besucht, da es am Dienstagmittag mit heftigem Regen losging.
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Das Wandbild verweist auf die Antarktis-Forschung, die von Christchurch betrieben wird
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Jetzt bin ich in einem Hostel direkt am Flughafen. Der Regen macht den Abschied von Neuseeland nicht ganz so schwer. Es ist ein wunderbares Land. Fast unmöglich zu sagen, wo es in den vergangenen sechseinhalb Wochen am schönsten war.
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Regen am letzten Tag in Neuseeland
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Cape Reinga, der nördlichste Punkt Neuseelands, zählt auf jeden Fall dazu. Genauso wie der Tongariro Nationalpark, der Abel Tasman Nationalpark, Wharariki Beach, Wanaka, Nugget Point, Lake Tekapo und Mount Cook. Fest steht auf jeden Fall: Es gibt noch Gegenden und Orte, die ich nicht gesehen habe. Ein Wiedersehen ist nicht ausgeschlossen.
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