Ich bin beim Canyon Swing in eine Schlucht gesprungen, in Wanaka neben einem Wasserfall am Felsen hochgeklettert und beim Tongariro Alpine Crossing zu einem Vulkankrater hochgelaufen, was für ein Abenteuer sollte da noch kommen? In Neuseeland nur eine Frage des Wetters. Und das war auf meiner Seite.
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Auf dem Tasmann Glacier
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Ich bin in Aoraki/ Mount Cook in einen Helikopter gestiegen und auf den Tasman Gletscher geflogen. In einer Gruppe von fünf Leuten sind wir dann auf dem Gletscher gelaufen. Als ich aus dem Heli auf den Gletscher sah, dachte ich noch sieht öde aus. Ist es aber nicht.
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Gletscher von oben
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Wasserrinnsale und kleine Spalten und Löcher im Eis begegneten uns, es ging hoch und runter. Dazu der Ausblick über das Eis auf die Berge. Wahnsinn. Die Wolken hingen schon an der einen Bergkette fest. Anzeichen, dass das Wetter schlechter wird. Der Nachmittags-Hike wurde auch abgesagt. Richtig Glück gehabt.
Wir konnten sogar in zwei kleine Höhlengänge hinein, aus einem dann auf der anderen Seite hinausklettern. Zuerst ein mulmiges Gefühl, denn der Gletscher schmilzt, überall tropft es. Und es gibt keinen Halt für die Hände. Mit Crampons an den Schuhen hatte ich aber einen sicheren Tritt. Wie cool, im Eis zu sein.
Kleine Eisberge habe ich dann am Nachmittag gesehen. Beim Hooker Valley Walk ging es zum Hooker Lake mit Blick auf Mount Cook, den höchsten Berg Neuseelands. Auf dem See sind die Eisblöcke. Ein ungewöhnlicher Anblick. Eisberge kenne ich nur aus dem Fernsehen.
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Hooker Valley Track: Mount Cook im Hintergrund
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Wasser haben auch die Elephant Rocks und die Clay Cliffs mit geformt, die ich am Vortag besichtigt hatte auf meinem Weg von Oamaru zum Lake Pukaki. Tektonische Prozesse und Veränderungen des Meeresspiegels haben die riesigen Steine hervorgebracht. Gletscher und Geologie sind für die Cliffs verantwortlich. Beides Orte für einen Stopp auf der Durchreise.
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Elephant Rocks
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Clay Cliffs
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Clay Cliffs
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Jetzt geht es langsam Richtung Christchurch, Endziel meiner Neuseeland-Tour. In den drei verbleibenden Tagen versuche ich noch mal mein Glück mit den Pinguinen.
„Anja und die wilden Berge“ - total beeindruckend!
AntwortenLöschenWie in einer anderen Welt. Durch ihre Berichte wird mir mal wieder bewusst was für ein Wunder und wie schön unsere Erde ist🌍
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