Vom Fjordland an die Südküste Neuseelands
Der Wind rüttelt leicht an meinem Campervan während ich das hier schreibe. Wenn sich mein Blick vom Laptop löst, schaue ich aufs Meer, sehe am Horizont die Berge vom Fjordland, von dem ich heute bis zum Monkey Island Beach an der Südküste Neuseelands gefahren bin.
Die Sonne geht bald unter, ihre Strahlen brechen immer mal wieder zwischen die Wolkendecke durch, treffen auf Steilküste, grüne Wiesen, auf denen Kühe grasen. Das Licht ist fantastisch, die Landschaft wie auf einer Leinwand mit Pasteltönen - nicht zu grell, nicht zu dunkel, aber doch mit etwas Dramatik.
Endlich wieder ein Stellplatz am Meer nach den vollen Campingplätzen in Wanaka, Queenstown und Frankton. Während die ersten beide Tage in der Region mit Klettern und Canyon Swing sehr abenteuerlich waren, ging es in den vergangenen drei Tagen ruhiger zu.
Ausflüge in die Umgebung
Ausflug nach Glenorchy mit Sarah, die ich hier kennengelernt habe. Das kleine Dorf liegt am See Wakatipu bei Queenstown und auf dem Rückweg Stopp an Bobs Cove mit tollem Ausblick und Schwimmen im See.
Am Tag darauf Fahrradtour von Arrowtown ins Gibbston Valley, bei der wir einen Stopp an der berühmten Bungy Jumping Brücke einlegten, auf der die ersten kommerziellen Sprünge stattgefunden haben. Noch heute kann man einen Sprung wagen. Am Ende der Tour gab es eine Weinverkostung auf dem Weingut Mt Rosa.
Gestern bin ich dann noch mal nach Arrowtown für einen Walk zu einem Aussichtspunkt auf Stadt und Tal und um das historische Stadtzentrum zu besichtigen, das an eine Old Western Stadt erinnert. Anschließend ging es nach Manapouri, wo heute der Ausflug in den Fjord Doubtful Sounds startete.
Wolkenverhangene Doubtful Sounds
Leider hatten wir viele Wolken und fast nur Regen. Während der dreistündigen Bootstour durch den Fjord zogen sie sich etwas zurüwck, sodass wir viele Wasserfälle sehen konnten. Doch Robben, Delfineschwärme oder Pinguine aus nächster Nähe - in der Tourenbeschreibung als wildlife viewing verkauft - sahen wir nicht.
Da habe ich in den Catlins bessere Chancen, wo es als nächstes hingeht. Hier gibt es viele Spots, wo Pinguine und Hektor-Delfine zu beobachten sein sollen. Bis dahin genieße ich den Ausblick aufs Meer.
Liebe Anja, welch Freude, deinen Blog zu lesen! Jetzt bist du dort angekommen, wo ich mein zweites zu Hause hatte - bei Monkey Island waren wir häufig ausreiten ;) Grüße das Southland lieb von mir und dir weiterhin safe an happy travels! Lovis
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